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- Über Kukalaka (Version 1) -

 

[Anm. der Autoren: Wem die in Version 1 dargestellten Ausführungen zu unseriös oder zu phantastisch erscheinen, obwohl sie – zumindest in der Erinnerung der Autoren – ganz und gar der Wahrheit entsprechen, der ist wohl noch nicht so weit, „aber eure Kinder fahr‘n da voll drauf ab“ (Marty McFly). In diesem Fall empfehlen wir das Lesen von Version 2 (siehe unten) und bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten].

 

 Kukalaka wurden im Jahr 2000 auf Drängen der Bundesagentur für Rock’n’Roll (BAfRR) gegründet.

Schon in der Frühphase entwickelten die vier Bandmitglieder Ole West (Gitarre, Gesang, Psionik), Thorsten Kuschel (Bass, Akrobatik), Florian Hagedorn (Schlagwerk, Gesang, Photosynthese) und Lars Gerland (Gitarre, Gesang, Tischtennis) enorme mentale Fähigkeiten, die schließlich im WM-Jahr 2006 zum ersten Langspieler „Arcade Mode“ gebündelt wurden.

In der Folge wurde Kulturhilfeempfänger West von der Universität Kopenhagen zu Forschungszwecken aquiriert. Alle potenziellen Ersatzgitarristen wurden vorzeitig entlassen, wegen chronischer Bronchitis. Nach einer kurzen Depression, aus der unter anderem Matthias Sammer hervorging, würzte die Band ihren Klang noch einmal nach und fungiert seither als Trio.

Gemeinhin wird ihr in über 150 konzertähnlichen Performances erprobter Sound dem Indierock zugeordnet. Kenner wissen jedoch, dass es sich dabei um den hochexklusiven Stilmix „eskalieren/übelst geilon/und das beste von heute“ handelt. Kukalaka waren bisher nicht im Fernsehgarten zu sehen.

 

- Über Kukalaka (Version 2) -

 

„Von allen Menschen, die ich kenne, haben diejenigen am wenigsten Glück in der Liebe, denen Popmusik am meisten bedeutet.“

(Nick Hornby, High Fidelity)

Kukalaka kratzten an dieser Feststellung schon bei ihrer Gründung im Dezember 2000, als die vier Jungs in den Blütejahren der Pubertät erkannten, dass ihr „Liebesglück“ eben jene Popmusik ist. Mittlerweile zum Trio geschrumpft und die Jugend (zumindest auf dem Papier) bereits hinter sich, lässt sie diese Liebe immer noch nicht los.

Die Musik bietet ihnen die Freiheit und Möglichkeit, Kunst ohne Vorschriften machen zu können. Kukalaka versuchen dabei nicht krampfhaft etwas Besonderes darzustellen, dennoch sind sie und ihre Musik alles andere als gewöhnlich.

Euphorische, energiegeladene Ekstase gepaart mit den Überbleibseln jugendlichen Übermuts oder aber geschlossene Augen und Hingabe (wenn dieses Wort nur nicht so verbraucht wäre) treffen sich bei Kukalaka.

Wollte man Kukalaka einem Genre zuordnen, so könnte man behaupten, sie machten sich in der unaufgeräumten Schublade des Indie-Rocks breit.

Die musikalische Vielfalt geht mit dem breit gestreuten Themenfeld der Texte einher. So vermögen Kukalaka Phänomene wie verwöhnte Playstation-Kinder, Schrebergartenhelden oder die Unbeschwertheit des Seins, aber auch ernste und persönliche Momente in Musik zu gießen, was nicht nur live zu erleben, sondern auch auf ihrem Longplayer „Arcade Mode“ zu hören ist.

Befragt man das Publikum nach einem der mittlerweile über 150 Kukalaka-Konzerte, so bleibt einem nicht verborgen, dass die drei „Kukas“ – egal ob bei einem Open Air vor Hunderten von Leuten oder auf einer Zwei-Quadratmeter-Bühne in einem alten Kiosk – Spaß an Musik ausstrahlen und diesen auch verbreiten.

Vielleicht wird Nick Hornby eines Tages feststellen, dass er überlistet wurde…

Kukalaka sind:

Lars Gerland (29) – Gitarre, Keyboard, Gesang

Florian Hagedorn (30) – Schlagzeug, Gesang

Thorsten Kuschel (30) – Bass, Keyboard

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